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Michael Turinsky erhielt eine Ausbildung zum Magister der Philosophie an der Universität Wien. Er lebt und arbeitet als Theoretiker, Choreograph und Performer in Wien. Teil seines Bildungsweges im Tanzbereich war eine Reihe von international anerkannten Dozenten, u.a. Adam Benjamin, Fabiana Pastorini, Barbara Kraus, Corinna Mindt, Philipp Gehmacher, Keith Hennessy, Miguel Gutierrez.

Als Performer war er u.a. tätig in Produktionen von Bert Gstettner (“S*Cargo“, “Soliman*Revisited”, “Tanz*Hotel All*Inclusive”), Barbara Kraus (“Fuck all that shit“), Legitimate Bodies/Robin Dingemans/Mick Bryson (“The point at which it last made sense”) und Doris Uhlich ("Ravemachine").

Seine Laufbahn als Choreograph startete er 2008. International getourt wurden “heteronomous male”, ein Stück zu Fremdbestimmung und Männlichkeit, welches u.a. im Rahmen vom Antistatic Festival in Bulgarien, aber auch in Genf, Wien und Salzburg gezeigt wurde, sowie “my body, your pleasure”, über Lust und Behinderung, welches im HAU (Hebbel am Ufer) in Berlin und in Mainz gezeigt wurde und welches nun in der Schweiz tourt. Seine letzten Arbeiten "Second Skin - turn the beat around" und "Second Skin - Master of Ceremony" hatten ihre Premiere 2016 und wurden bereits im Tanzquartier Wien, im nadaLokal Wien, bei CoFestival Ljubljana - Kino Siska und in der ARGE Kultur Salzburg gezeigt. Seine Kooperation mit der Choreographin Doris Uhlich "Ravemachine" hatte auch in 2016 im Brut Wien Premiere und tourt nun international.


Zu seinen Veröffentlichungen zählen Artikel in fachspezifischen Zeitschriften, wie “Strauchelnde Gesten. Zu einer politischen Ontologie inklusiven Tanzes“, in: gift. zeitschrift für freies theater, 02/2010, S. 50 – 55, oder “Das abscheuliche Genießen. Lacanianische Reflexionen über den Umgang mit Behinderung, Liebe und Sexualität“, in: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft, 2/2003, S. 14 – 29. Als Vortragender erschien er unter anderem im Rahmen von Ringvorlesungen an der Universität Linz und Universität Salzburg. Am Tanzquartier Wien hielt er einen Vortrag im Rahmen von “Swaying – non-aligned bodies and contemporary performance” 2015. Im Frühjahr 2017 lehrte er eine Masterclass im Rahmen vom IntegrArt Symposium in Zürich, unter dem Titel “Everything you wanted to know about crip choreography but were afraid to ask”.